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Wintersonnwend

Leise zeigt sich die wirkende Kraft, still ist alles während die Nebel zwischen den Bäumen die Welt umarmen. Der große Fluß fließt ohne Eile, die Wellen so klein, dass sie dem Fluß eine Schuppenhaut verleihen. Der ganze Fluß wird zur großen Schlange, die sich durch ihr Flußbett windet. Alte und neue Geschichten mit sich bringend.

Klar gewährt der See auf der einen Seite, dem Blick, die Sicht in seine Tiefe. Diese Klarheit ist so rein, dass sie sich in Ton verwandelt. In zarte Töne, die nicht beschrieben werden können, nur gehört. Es weckt die Sehnsucht und öffnet die Sinne. Die Welt möchte man umarmen, während sich der eigene Körper, neu sortiert, im vibrieren zu dieser Musik.

Der See auf der anderen Seite. Und das war die Begrüßung. Hier führte uns unser Weg als erstes entlang, an diesem Geheimnisse hütenden See, dem Seerosenteich. Was sitzt da grau und still im Wasser? Was dreht sich langsam, was reckt sich kaum merklich? Der Gruß von Hulda, die graue Wildgans. Die Kraft, sie sucht sich ihren Ausdruck, die Geister und die Gottheiten, sie warten schon. Sie sind es die uns empfangen.

Diese einsame Wildgans, welch Freude, welch wärmende Botschaft. Uns bleibt nur zu sagen: „Auch wir sind hier, auch wir sind gekommen, auch wir reihen uns ein, in den großen Kreis, in dieser Wandel bringenden Nacht.“

Und so beginnen wir das Ritual.

Möge es zum Wohle aller sein!


 
 
 

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